
Aktuell
Das Augenmerk des Kunert Industrieparks liegt aktuell auf der Sanierung und Instandhaltung des Bestands auf Basis nachhaltiger Kriterien. Parallel erhalten auch die Bestandsflächen Zug um Zug mehr Grünraum. Technologische Entwicklungen im Bereich der Energie werden weiterhin mit wachem Blick und offenen Ohren verfolgt.
2025
Mit der feierlichen Eröffnung der sanierten Hallen A und C und der neue Halle D
im Juni 2025 rückt ein zukunftsweisendes Projekt in den Fokus. Die rund 10,5 Millionen Euro schwere Investition ermöglicht ein nachhaltiges und richtungsweisendes Bauprojekt. Bereits versiegelte Flächen wurden reduziert und neue Grünflächen geschaffen. Der Um- und Neubau stärkt den Standort und macht den Kunert Industriepark mit rund 98.000 m² zu einer der größten durchgehenden Betriebsflächen Vorarlbergs.
2024
In einem Teilbereich der Halle C (Ausrüsthalle) wird eine verkleinerte, hochmoderne Färberei eingerichtet, die 2024 ihren Betrieb aufnimmt.
2021
Der hochwertige Bau der Hallen 90 und 92 beginnt, gleichzeitig startet die Umsetzung des ökologischen Konzepts für das Industriepark-Areal. Die Modernisierung der Bestandsgebäude aus den 1960er- und 1970er-Jahren leistet dabei einen wichtigen Beitrag zur Reduktion von CO₂-Emissionen.
2019
Um ein zukunftsfähiges, ressourcenschonendes und ökologisch verträgliches Umfeld für die Mitarbeitenden und mietenden Unternehmen zu schaffen, beauftragt die Geschäftsleitung die Ausarbeitung eines ökologischen Konzepts für das Areal. Die Einreichpläne für die neuen Gebäude, die Hallen 90 und 92, sehen bereits rund 8.000 m² begrünte Hallendächer vor – eine Maßnahme, die zu diesem Zeitpunkt gesetzlich noch nicht vorgeschrieben war.
2009
Die für die Textilindustrie in Europa zunehmend schwieriger werdenden Verhältnisse führen 2009 zum Verkauf des Textilbetriebs inklusive der Maschinen. Das Grundstück und die bestehenden Hallen bleiben aber im Besitz der Familie Kunert. Mit der Gründung der Kunert Industriepark GmbH beginnt die gewerbliche Vermietung der Industrieflächen für Lager-, Produktions-, Endfertigungs- und Bürozwecke.
1971
Aufgrund der über die Jahre steigenden Nachfrage nach Strumpfprodukten, Garnen und Jersey-Modellen baut Kunert bis 1971 sukzessive insgesamt sechs Produktionshallen und eine Lagerhalle mit insgesamt rund 95.000 m² Fläche. Damit wächst Kunert in Rankweil auf Grundlage bester baulicher und wirtschaftlicher Voraussetzungen zum größten und modernsten mehrstufigen Betrieb dieser Art in Österreich mit einer Mitarbeiterzahl von 2.500 Personen.
Um Beschäftigten leistbaren, wohnortnahen Wohnraum zu bieten und so Arbeitskräfte zu sichern sowie soziale Stabilität zu fördern, werden moderne Arbeiterwohnungen errichtet.
1949
Die ersten, bescheidenen Räumlichkeiten in Rankweil umfassen eine Nutzungsfläche von nur rund 60 m². Die Produktion in Vorarlberg beginnt im Herbst 1949 – mit fünf Mitarbeiter*innen, acht Doppelzylindermaschinen und einer Spulmaschine. Es ist die Geburtsstunde eines Unternehmens, das viele Jahre in Rankweil in strategisch bester Lage produziert und erfolgreich in die ganze Welt exportiert. Der Standort hat auch heute eine große Bedeutung für die Wirtschaft in der gesamten Vier-Länder-Region am Bodensee.
1945
Nach dem Zweiten Weltkrieg werden viele Unternehmen in der Tschechoslowakei verstaatlicht oder auf neue Eigentümer*innen übertragen. Auch die Kunert-Werke sind davon betroffen. Daher entschließt sich der damalige Mitinhaber Heinrich Kunert, eine neue Strumpffabrik in Österreich, in Brederis, einem damals noch kaum bebauten Ortsteil von Rankweil in Vorarlberg, aufzubauen.
1922
Der Ursprung des heutigen Kunert Industrieparks geht auf eine 1922 gegründete Firma, die Strumpffabrik J. Kunert & Söhne in Warnsdorf, in der ehemaligen Tschechoslowakei, in der Nähe von Dresden, zurück. Das Unternehmen ist bis Ende des zweiten Weltkriegs mit rund 5.000 Beschäftigten die größte Strumpffabrik Europas.